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Geschichte
Eine aus dem Jahr 1206 datierte Akte, worin der Bischof von Utrecht die Kirchen von Steenwijk und „Burgunde“ (Borne) im Tausch gegen die Kirche von Beilen erhält, ist die älteste Urkunde, die den Namen Burgunde erwähnt. Die Existenz dieses Dokumentes zeigt, dass Borne schon mehr als 800 jahre existiert.
Nach der damaligen Verwaltungsstruktur bestand die Gemeinde Borne aus dem Richteramt Borne, das sich aufteilte in die Gebiete „Zenderen“, Bornerbroek und Hertme. Bis etwa zum Ende des 18. Jahrhunderts war die Struktur Bornes rein landwirtschaftlich geprägt. Das häusliche Gewerbe diente dazu, dass zu geringe Einkommen etwas aufzubessern. Als das bedeutendste und eindruckvollste Beispiel gilt natürlich der Meijershof, dessen geschichtliches Zeugnis zurückgeht auf das Jahr 1206. Borne entwickelte sich in unmittelbarer Nähe zu diesem Hof.
Im 19. Jahrhundert begann der alte Stadtkern seinen überwiegend landwirtschaftlichen Charakter zu verlieren. Die Industrialisierung setzte ein und im Jahre 1814 besaß Borne etwa 10 Fabriken.
1828 gründete der Fabrikant Salomon Jacob Spanjaard in Borne einen Betrieb, der im Jahr 1850 zu einer Fabrik mit 50 Handwebstühlen und ebensoviel Personal anwuchs. Im Jahr 1898 kaufte Spanjaard die Bornsche Dampfweberei. Das Familienbetrieb wuchs sehr schnell und hatte neun Familienmitgliedern in der Geschäftsleitung. Wichtige Erzeugnisse waren Biber- und Moltonstoff, Flanell und Baumwolldecken. 1973 endete die Betriebsamkeit des einst so mächtigen Konzerns.
Neben Spanjaard wuchsen auch andere wichtige Gewerbe, wie Bierbrauereien. Zudem war Borne 1894 die erste Gemeinde in den Niederlanden, die ein Elektrizitätswerk bekam. Jr. R. W. H. Hofstede Crull ergriff die Initiative, den Bau eines elektrotechnischen Ingenieur- und Gutachterbüros zu etablieren. Man kann behaupten, dass Borne mit Recht die Wiege der Twentschen Industrie genannt wird. Nun sind es zumeist die umliegenden Städte, die davon noch immer die Früchte ernten.
Borne heute
Borne hat sich zu einem schönen Ort entwickelt, in dem es sich gut wohnen und leben lässt. Innerhalb weniger Minuten geht oder radelt man durch prächtige Naturgebiete. Als kleines Zentrum zwischen Almelo und Hengelo profitiert Borne zudem von den „großstädtischen“ Vorzügen. Zusammen mit der Städte Oldenzaal und Enschede bilden die funf Gemeinden die Netzwerkstadt Twente: Ein zusammenarbeitender Verband auf den Gebieten der Verwaltung, der Wirtschaft und des Wohnungsbaus.
Um als Gemeinde selbstständig bleiben zu können, mussten mehr Flächen für den Wohnungsbau und die Ansiedlung von Gewerbe ausgeschrieben werden. Aber wo soll Grün geopfert werden, um trotz einer Bebauung möglichst wenig Schaden anzurichten? Gewählt wurden zum einen ein Gebiet Richtung Hengelo, um das Wohnprojekt „Bornsche Maten“ mit 2 700 neuen Wohnungen zu realisieren und parallel dazu einhundert Hektar Grundfläche an der A35/A1 für den Bau von Gewerbe. Zurzeit wird darüber nachgedacht, den kostbaren Grünflächen in der Gemeinde eine Funktion zu geben und dadurch eine Bebauung zu verhüten. So wird ein wichtiges naturgebied zwischen Borne un Almelo mit hilfe der provinz un Europa behalten und geschutz gegen städliches wachstum. Hier gibt es möglichkeiten fur Landwirtschaft und Turismus.
Auch in kleinerem Maße entwickelt sich Borne ständig weiter. Zum Beispiel unser Kulturhaus und daneben „Het Dijkhuis“, ein Zentrum für betreutes Wohnen. Woonbeheer Borne baut an verschiedenen Stellen und auch das Stadtzentrum soll in den kommenden Jahren ein neues Gesicht erhalten.
Auf dem Gebiet der Erholung und des Tourismus entwickelt sich Borne ebenfalls immer weiter: Naturliebhaber, Menschen, die ihre Freizeit aktiv gestalten wollen, Kunst- und Kulturinteressierte entdecken die Stadt.
Ein Grosses Kompliment geht dabei naturlich nach unser Partnercomité Borne-Rheine, die sich ständig viel mühe gibt austauschprojekte zu organisieren, damit sie die möglichkeit bekommen Borne kennen zu lernen.
Im namen der burgemeister von Borne wunsch ich Ihnen einen schönen aufenthalt hier in Borne und eine gute fahrt nach hause.